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	<title>die15.de &#187; Unfallschutz</title>
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		<title>Die 15 häufigsten Unfallquellen für Alzheimerpatienten</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 06:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die15.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alzheimerpatienten sind durch Abnahme ihrer geistigen und körperlichen Fähigkeiten erhöht unfallgefährdet. Möchten Sie dem zu betreuenden Menschen ein weitgehend normales Leben ohne zu große Einschränkungen ermöglichen, gilt es Unfallgefahren im Voraus zu erkennen und zu beseitigen. Bei der Alzheimerpflege zu Hause ist einiges zu beachten um Unfallrisiken zu minimieren.Große Gefahr geht von Gas- oder Elektroherden [...]<h3>Ähnliche Themen:</h3>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Alzheimerpatienten sind durch Abnahme ihrer geistigen und körperlichen Fähigkeiten erhöht unfallgefährdet. Möchten Sie dem zu betreuenden Menschen ein weitgehend normales Leben ohne zu große Einschränkungen ermöglichen, gilt es Unfallgefahren im Voraus zu erkennen und zu beseitigen. Bei der<a href="http://www.martin-elektrotechnik.de/schutzengelsysteme/ses-dementenschutz-zu-hause/loesungen-fuer-die-privatanwendung.html" target="_blank"> Alzheimerpflege zu Hause</a> ist einiges zu beachten um Unfallrisiken zu minimieren.<span id="more-284"></span>Große Gefahr geht von Gas- oder Elektroherden aus, da der Kranke oft vergisst ein zugestelltes Essen auch wieder vom Herd zu nehmen. Glühende Herdplatten und angebranntes Essen können durch automatische Absperrventile oder durch eine Herdüberwachung umgangen werden.</p>
<p>Treppen und Fußböden sollten durch rutschfeste Beläge gesichert werden. Hilfreich sind auch rutschfeste Materialien auf jeder Stufe, sowie Kennzeichnung der einzelnen Stufen mit Hilfe von reflektierenden Klebestreifen.</p>
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<p>Die Verletzungsgefahr durch Stoßen am Mobiliar kann reduziert werden, indem Sie bewegliches Mobiliar entfernen, scharfe Kanten oder Ecken abrunden und auch in der Nacht ein Licht brennen lassen, um die Orientierung zu erleichtern.</p>
<p>Im Bad ist die Rutschgefahr besonders groß, daher sollten rutschfeste Belege verwendet werden. Außerdem müssen im Bereich der Toilette, Dusche oder Badewanne feste Haltegriffe angebracht werden.</p>
<p>Lose Kabel sind ein Risikofaktor, da Alzheimerpatienten hier zu Sturz kommen können. Diese sollten in Kabelschienen verlaufen, die fest an die Wand montiert sind.</p>
<p>Ist die zu betreuende Person Raucher, achten Sie bitte darauf, dass nie alleine geraucht wird. Die Feuergefahr durch Vergessen der Zigarette ist hier zu hoch. Natürlich dürfen sich auch keine Streichhölzer oder Feuerzeuge in Reichweite des Kranken befinden.</p>
<p>Wichtig ist eine fixe Regulation für die Wassertemperatur, die auf maximal 45 Grad Celsius eingestellt werden sollte, um Verbrühungen zu verhindern.</p>
<p>Offen zugängliche Medikamente, Chemikalien, Wasch- und Putzmittel sind eine oft tödliche Gefahrenquelle, da Alzheimerpatienten diese Flüssigkeiten mit Getränken verwechseln könnten. Ausnahmslose Verwahrung an unzugänglichen Orten sollte strikt eingehalten werden.</p>
<p>Fenster und Türen müssen gegen leichtes Öffnen abgesichert werden. Montieren Sie Fensterschlösser und fixieren Sie die Fenster so, dass sie nur gekippt werden können.</p>
<p>Geben Sie dem Kranken keine Möglichkeit an Wohnungsschlüssel zu gelangen. Er könnte das Haus verlassen und die Unfallgefahr auf offener Straße ist dementsprechend hoch. Die zu betreuende Person könnte sich auch in der Wohnung einsperren und die Türe später nicht mehr öffnen.</p>
<p>Oft unterschätzt wird auch das Liegenlassen der Autoschlüssel. Bitte bedenken Sie, welcher Gefahr Sie den Patienten aussetzen, wenn er die Möglichkeit hat, die Wohnung zu verlassen und ein Fahrzeug zu benutzen.</p>
<p>Da bei Alzheimerpatienten die Bewegungs- und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt ist, sollten Sie eine Sicherung am Bett des Patienten befestigen, die ein Herausfallen während des Schlafes verhindert.</p>
<p>Messer, Scheren, Bügeleisen und Werkzeuge sind unbedingt so zu verwahren, dass der Kranke keine Möglichkeit hat diese zu benutzen und sich damit zu verletzen.</p>
<p>Bei Ventilatoren sollten die Rotorblätter aus Plastik und die Schutzvorrichtung engmaschig sein, damit sich der Patient nicht verletzen kann.</p>
<p>Der Gefahr, die von offenen Steckdosen ausgeht, kann mit Steckdosensicherungen einfach entgegen gewirkt werden.</p>
<p><strong>Die 15 Gefahrenquellen im Überblick:</strong></p>
<ul>
<li>Falsche Verwendung von Gas- und Elektroherden</li>
<li>Rutschgefahr auf Treppen und Fußböden</li>
<li>Stoßgefahr an Möbelstücken</li>
<li>Rutschgefahr im Bad</li>
<li>Sturzgefahr durch lose Kabel</li>
<li>Feuergefahr durch brennende Zigaretten</li>
<li>Verbrühungsgefahr am Wasserhahn</li>
<li>Falsche Anwendung von Medikamenten, Chemikalien, Wasch- und Putzmittel</li>
<li>Fensterstürze aus leicht zugänglichen Fenstern</li>
<li>Unfallgefahr beim unbeaufsichtigten Verlassen des Hauses</li>
<li>Benutzung einen KFZ</li>
<li>Herausfallen aus dem Bett</li>
<li>Verletzungsgefahr durch scharfe Werkzeuge</li>
<li>Verletzungsgefahr an Ventilatoren</li>
<li>Hohe Unfallgefahr an Steckdosen</li>
</ul>
<p><strong>Autor:</strong><br />
Dieter Martin &#8211; Martin Elektrotechnik GmbH<br />
Dr.-Gartenhof-Straße 4<br />
97769 Bad Brückenau<br />
Telefon: +49 (0)97412555<br />
Fax: +49 (0)97415343<br />
E-Mail: info@martin-elektrotechnik.de<br />
Webseite: <a href="http://www.martin-elektrotechnik.de" target="_blank">www.martin-elektrotechnik.de</a></p>
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		<title>Die 15 wichtigsten Kleidungsstücke und Utensilien zur Arbeitssicherheit</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 11:36:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>die15.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die 15 wichtigsten]]></category>
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		<category><![CDATA[Bereich Beruf]]></category>
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		<description><![CDATA[Arbeitssicherheit bzw. Arbeitsschutz wird in vielen Bereichen – insbesondere im privaten Hobbybereich – oft vernachlässigt. Dabei können mit Hilfe weniger Hilfsmittel schon schwere Verletzungen im Fall der Fälle verhindert oder zumindest minimiert werden. Viele der genannten Utensilien sind preiswert im Fachhandel zu erwerben. Doch sollte immer genau betrachtet werden, ob die Normen des Arbeitsschutzes, wie [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Arbeitssicherheit bzw. Arbeitsschutz wird in vielen Bereichen – insbesondere im privaten Hobbybereich – oft vernachlässigt. Dabei können mit Hilfe weniger Hilfsmittel schon schwere Verletzungen im Fall der Fälle verhindert oder zumindest minimiert werden. Viele der genannten Utensilien sind preiswert im Fachhandel zu erwerben. Doch sollte immer genau betrachtet werden, ob die Normen des Arbeitsschutzes, wie sie Berufsgenossenschaften definieren, eingehalten werden.<span id="more-270"></span></p>
<h3>Sicherheitsschuhe/Sicherheitsstiefel</h3>
<p>Ohne sie geht in vielen Berufen in Industrie und Handwerk gar nichts, und selbst Privatleute sollten die Option ins Auge fassen, ihre Zehen zu schützen, wenn sie am Eigenheim herumbasteln, auch wenn nicht unbedingt jeder einen Sicherheitsschuh mit <a href="http://www.kraehe.com/Produkte-Sicherheitsschuh-S3.html" target="_blank">Stahlsohle</a> benötigt: Die Anforderungen für Sicherheitsschuhe bzw. Sicherheitsstiefel sind von den Berufsgenossenschaften in der Regel für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 191 bzw. GUV-R 191 in mehreren Kategorien zusammengefasst, die von SB (Grundanforderungen) über S1 (Zusatzanforderungen Antistatik, Öl- und Benzinresistenz, Fersenbereichsenergieaufnahme) bis hin zu S5 (zusätzliche Trittsicherheit) reichen und zu denen weitere Zusatzanforderungen (z.B. Kälteisolierung, Hitzeisolierung oder Rutschhemmung etc.) definiert sind. Es gilt also, den genauen Einsatzzweck festzustellen und danach die richtige Art von Sicherheitsschuh bzw. Sicherheitsstiefel auszusuchen. Z.B. bietet ein <a href="http://www.kraehe.com/Produkte-S3-Sicherheitsschuhe.html" target="_blank">S3-Schuhe</a> bereits eine große Bandbreite an Sicherheit.</p>
<h3>Schutzbrille &#8211; Augenschutz</h3>
<p>Vorbei sind die Zeiten, in denen klobige, unförmige Brillen den Arbeitsalltag in Industrie und Handwerk bestimmten. Wenn nicht gerade Extremstanforderungen ans Material gestellt werden, beispielsweise bei der Kleidung für Stahlkocher, dann zeigen moderne Schutzbrillen, dass sie inzwischen nicht nur die Funktion des Augenschutzes erfüllen, sondern darüber hinaus auch modische Akzente setzen können.</p>
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<h3>Helm &#8211; Kopfschutz</h3>
<p>Alles Gute kommt von oben? Bauarbeiter können da ein ganz anderes Lied singen, denn oft genug kommt gar nichts Gutes von oben. Deshalb wird auf der Baustelle Helm getragen. Und wirklich jeder, der die Baustelle betritt, sollte dem Beispiel folgen. Die Wahl des richtigen Helms ist nicht einfach nur eine Größenfrage (passen sollte er schon, aber es gibt auch andere Anforderungen des Arbeitsschutzes): Beispielsweise können Elektriker auf dem Bau oder bei der Arbeit in elektrischen Anlagen auf Industrieschutzhelme aus thermoplastischen Kunststoffen, z. B. Polyethylen, zurückgreifen, die sehr gute isolierende Eigenschaften aufweisen – oder aber auf hitzebeständige Industrieschutzhelme aus duroplastischen Materialien. Der eine bietet elektrische Isolierung, der andere ist hitzebeständig, aber nicht nennenswert elektrisch isolierend, was im Falle eines Störlichtbogens und dessen enormer Hitzeentwicklung durchaus eine Daseinsfrage stellen kann…</p>
<h3>Ohrenschutz</h3>
<p>Wenn’s mal wieder laut wird: Die meisten unterschätzen die Wirkung lauter Geräusche auf das Gehör. Warum auch nicht? Die Folgen werden meist erst im Alter akut, und in jungen Jahren wird ein „bisschen Pfeifen“ als nicht weiter tragisch empfunden. Wenn das Pfeifen im Ohr irgendwann chronisch wird und tagtäglich nervt, wünscht man sich, man hätte vielleicht doch bei der Arbeit einen Ohrenschutz getragen (oder den MP3-Player etwas leiser geschaltet). Die Bandbreite des Gehörschutzes reicht von einfachen Ohrstöpseln bis hin zum Ohrenschutz in Form von Kapselgehörschützern. Auch Brillenträger und Arbeitnehmer mit Helmpflicht greifen gern auf diesen Kapselgehörschutz zurück, denn neuere Modelle sind mit Einstellpunkten für individuelles Anpassen ausgestattet. Dazu bieten sie meist weich gepolsterte Bügel und Nackenbänder, mehrere Modelle lasse sich zudem platzsparend zusammenschieben und hygienisch aufbewahren. Fazit: Im Arbeitsschutz gibt’s gut was auf die Ohren.</p>
<h3>Arbeitshose</h3>
<p>Der „Blaumann“ scheint ausgedient zu haben. Längst hat modernes Design und eine neue Sicht auf die Funktionalitäten einer Arbeitshose das Aussehen der Arbeitskleidung geändert. Es gibt eine größere Auswahl an Farben, zusätzlich sind für unterschiedliche Branchen unterschiedliche Ausarbeitungen zu finden. So ist die Dachdeckerhose gründlich anders als eine herkömmliche Arbeitslatzhose. Es gibt Arbeitshosen, die bereits Knieschutz oder wattierte Stellen eingearbeitet haben. In jedem Fall ist es ratsam, die Arbeitshose nach der Funktion und der Qualität auszusuchen. Was vielen nicht bewusst ist: Oftmals sind ehemalige Hersteller von Arbeitskleidung heute gefragte Design-Modemarken, z.B. Dockers oder Dickies.</p>
<p><strong>Schnittschutzkleidung</strong></p>
<p>Im Forstbereich bestehen besondere Anforderungen an die Berufskleidung, und der Arbeitsschutz bzw. die Arbeitssicherheit ist besonderen Regeln unterworfen. Bei der Nutzung der Arbeitsgeräte lauern große Gefahren, z.B. für die Augen bei der Nutzung von Motorsägen oder Hächslern. Da aber insbesondere die Gefahr von schweren Verletzungen von Motorsägen und Beilen droht, muss die Kleidung einen besonderen Schnittschutz aufweisen. Vorderbeinschutz, Ringsumbeinschutz bzw. komplette Schnittschutzhose gehören zu den Standards nach DIN EN 381, Schutzhelm mit Visier und Gehörschutz gehört nach DIN EN 397 ebenso dazu, und Schutzhandschuhe sollte wegen des besseren Griffs und der Ermüdung beim längeren Halten stark vibrierender Arbeitsgeräte eine Selbstverständlichkeit sein.</p>
<h3>Atemschutz</h3>
<p>Atemschutz innerhalb der Arbeitssicherheit wird nach strengen Grenzwerten an Schadstoffen und deren Konzentrationen (MAK-Werte) definiert. Die eingesetzten Atemschutzgeräte und Atemschutzmasken müssen den jeweiligen Anforderungen hinsichtlich Schadstoff und dessen Konzentration entsprechen. 2001 wurde die ursprüngliche Schutznorm EN149:1991 revidiert und in der EN149:2001 neu formuliert. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen beiden Normen? Im Prinzip fasst die neue Norm die Kategorien S und SL zusammen und bietet jetzt die Schutzstufen FFP1, FFP2, FFP3 zum Schutz vor Stäuben, Rauch und wässrigen Aerosolen sowie Ölnebel (vergleichbar zu den früheren Schutzstufen P2SL und P3SL). Dies stellt eine Präzisierung dar, die aber in den meisten Arbeitsbereichen kaum benötigt wird, da auch weiterhin Masken nach EN149:1991 zertifiziert sind und keine gesetzliche Austauschpflicht besteht, wenn lediglich ein Schutz gegen Stäube, Rauch und Aerosole auf Wasserbasis (ehemalige Kategorie S) vorgeschrieben war. Deshalb werden im Bereich des Atemschutzes Produkten gemäß beider Normen im Sortiment geführt.</p>
<h3>Warnschutz</h3>
<p>Warnschutz ist Arbeitsschutz: Es kommt nicht so sehr darauf an, zu sehen, sondern vielmehr darauf, gesehen zu werden. Neben leuchtenden Signalfarben sollte darauf geachtet werden, dass so genannte Reflektorstreifen auf den Warnschutzwesten und Warnschutzjacken vorhanden sind. Diese Reflektorstreifen sollten keinesfalls abgenutzt sein oder verdeckt werden durch andere Kleidungsstücke oder Rucksäcke oder ähnliches.</p>
<h3>Handcreme</h3>
<p>Keine Kosmetik, sondern Arbeitsschutz: Oftmals unterschätzt (oder abgetan als &#8220;Mädchen&#8221;- oder &#8220;Weicheier&#8221;-Creme) wird die Wirkung von Pflegecremes, die besonders wichtig sind für beanspruchte Hautpartien. Nicht nur im Handwerk oder auf dem Bau, sondern grundsätzlich dort, wo mit der Hand gearbeitet wird, sollte über schnell einziehende Schutz- und Pflegecremes die Abwehrfunktion der Haut gestärkt werden, damit sich die Zellstruktur der gereizten Haut für den nächsten Arbeitstag schnell wieder normalisiert. Ebenso wichtig: Handwaschpaste, um stark verschmutzte Hände von Öl, Fett, Teer und Wachs, aber auch von Farb-, Lack- und Kunstharz-Verschmutzungen zu befreien. Oder auch: Das unvermeidliche pr88, auf das viele in Industrie und Handwerk schwören.</p>
<h3>Handschuhe</h3>
<p>Nicht nur im Winter, wenn es schneit: Arbeitsschutz an den Händen hat immer Saison. Schutzhandschuhe gibt es für viele Branchen und Tätigkeiten: Der Kettenhandschuh für Metzger und Koch ist naturgegeben etwas anderes als der Lederhandschuh für den Gärtner. Oder der Schnittschutzhandschuh für den Waldarbeiter (Schutzhandschuhe nach DIN EN 388), wie er in der Unfallverhütungsvorschrift &#8220;Forsten&#8221; (GUV-V C51, bisher GUV 1.13) festgelegt wurde. Es ist natürlich immer auf die Qualität des Materials zu achten, z.B. wie die Widerstandsfähigkeit oder die Belastung durch Giftstoffe (manche Billigheimer unter den Arbeitschutz-Handschuhen haben durch ihre hohe Belastung mit Schadstoffen traurige Berühmtheit erlangt).</p>
<h3>Erste-Hilfe-Koffer</h3>
<p>Shit happens. Leider zu oft, und immer dann, wenn man es gar nicht brauchen kann. Darum sieht der gewerbliche Arbeitsschutz gesetzlich vor, dass an jedem Arbeitsplatz ein vollständig bestückter Erste-Hilfe-Kasten bzw. Erste-Hilfe-Koffer vorhanden und schnell erreichbar ist. Beispielsweise sehen die Vorschriften (z.B. die Verordnung über Arbeitsstätten, ArbStättV, oder die Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ bzw. BGV A1) im gewerblichen Bereich des Arbeitsschutzes vor, dass je nach Art des Betriebs und der Mitarbeiterzahl verschiedene Verbandkästen vorgehalten werden müssen. Was in einem Erste-Hilfe-Koffer bzw. Verbandskasten drin sein muss, schreiben die Normblätter „Erste-Hilfe-Material &#8211; Verbandkasten C DIN 13157“ und „Erste-Hilfe-Material &#8211; Verbandkasten E DIN 13169“ vor.</p>
<h3>Rückenstützgürtel</h3>
<p>Schäden durch Dauerbelastung sind bei Menschen, die oft mit schweren Gewichten arbeiten, leider vorprogrammiert. Durch eine gleichmäßige Stützung des unteren Rückenbereichs und des Unterleibs kann diese Belastung minimiert werden, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken – dafür sorgen elastische Bänder und eine Hosenträger-Halterung mit Haftverschluss, die zusätzlich durch Verstellbarkeit für einen guten Sitz sorgt. Das Material besteht aus elastischem Nylongewebe.</p>
<h3>Absturzsicherung</h3>
<p>Nicht nur für all diejenigen, die in „schwindelnde Höhen“ aufbrechen: Arbeitsschutz beginnt schon bei wenigen Metern Höhe. Eine Absicherung absturzgefährdeter Bereiche durch Vorrichtungen zur Personensicherung gegen Absturz (Anseilschutz) ist in vielen Bereichen zwingend vorgeschrieben. Dazu gehören horizontale Seilsicherungssysteme (nicht überfahrbahr oder mit überfahrbaren Gleitern), Personensicherungsgeländer oder Fallschutznetze.</p>
<h3>Knieschoner</h3>
<p>Schon der jüngste Skater weiß, was er sich antun kann, wenn er auf Knieschoner verzichtet. Beschäftigte in Industrie und Handwerk sollten ebenfalls wissen, was sie an diesem Arbeitsschutz haben: Heutzutage werden Knieschoner aus leichten Materialien hergestellt und zum bequemen Tragen mit breiten, elastischen, weitenverstellbaren Befestigungsriemen angeboten. Die äußere Schutzkappe ist mit besonderen widerstandsfähigen Stoffen (z.B. Polyethylen) versehen. Der Clou bei den neueren Knieschonern: Die inneren Gel-Einlagen passen sich der Knieform des Trägers an, was nicht nur das Tragen bequemer macht, sondern auch dem Kniegelenk gut tut.</p>
<h3>Hand- und Ellenbogenbandagen</h3>
<p>Wie Knieschoner sind Hand- und Ellenbogenbandagen wichtige Utensilien des Arbeitsschutzes bzw. der Arbeitssicherheit, wobei sie einem doppelten Zweck dienen: Einerseits sollen sie Verletzungen von Hand bzw. Ellenbogen verhindern, andererseits können sie bei Vorschädigung des jeweiligen Körperteils stützend wirken und eine Heilung fördern. Sie dienen also sowohl der Prävention als auch der Therapie.</p>
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