Die Top 15 der erfolgreichsten Erziehungstipps für Kinder
Erziehung bedeutet, den Geist und Charakter zu bilden, Talente und die Entwicklung zu fördern. Warum die Erziehung in manchen Fällen voll daneben geht, kann nicht in wenige Worte gefasst werden. Fakt ist allerdings, „Die Erziehung eines Kindes ist harte Arbeit, die oft unterschätzt wird.“ Je älter das Kind, umso schwieriger wird es, weil sich dessen eigener Wille entwickelt und nicht alles, was der Erziehende sagt, von ihm will und auch selbst tut, auch vom Kind so gewollt ist und akzeptiert wird.
Die ältere Generation kann noch von Sanktionen in der Kindererziehung erzählen, da wird einem schlecht von. Das reicht vom Stockhieb auf die Fingerspitzen, Hintern versohlen mit dem Stock, stundenlang mit dem Gesicht zur Wand in der Ecke stehen, bis zur satten Ohrfeige – und das alles vom Lehrer verabreicht, weil man nicht gehorsam war. Der Respekt des Erwachsenen, der von einem jungen Menschen gefordert wurde, wurde nicht erarbeitet, sondern mit Gewalt durchgesetzt, weil dem Erwachsenen die Worte fehlten. „Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!“ ist eine veraltete Regel, die heute mit Recht, per Gesetz als Missbrauch geahndet wird. Ein Kind mit Gewalt zu erziehen, ist heute strafbar, dazugehört nicht nur die physische Gewalt, sondern auch die psychische.
Die Rebellen der 1970er hatten es satt, sich von Lehrern und auch Eltern derart Maßregeln zu lassen und erfanden die „Antiautoritäre Erziehung“, als ganz neue Pädagogik in Sachen Kindeserziehung. Die freie Entfaltung, die das Kind erfahren sollte, in der Kreativität und Entwicklung wurde allerdings missverstanden und brachten schlussendlich eine „Nichterziehung“ hervor, die heute von Psychologen wie Michael Thiel (Hotel Mama) via TV geheilt werden müssen. Hier stehen die Eltern und dessen Kinder auf dem Plan, die sich gegenseitig falsch erzogen haben und umgepolt werden müssen.
Was der Hundepsychologe Martin Rütter für Hund und Herrchen ist, ist Katja Saalfrank für Eltern und Kind, beide müssen in der Regel die „Großen“ erziehen, damit die „Kleinen“ mit den Großen zusammen, wieder glücklich werden. Ziel der Erwachsenen ist es „klare Regeln“ anzuwenden, die eine klare Linie in das Leben des Kindes und auch des Erwachsenen bringen.
Verbote sind generell unerwünscht, gehören aber dennoch zur Erziehung dazu, allerdings kann man Verbote genauso in Leckerlis packen, wie das Herr Rütter macht. Aus diesem Grund wird das Wort VERBOT in den Top 15 Erziehungstipps nicht auftauchen. Wer sich intensiv damit beschäftigt, findet von selbst heraus, wo die Verbote verborgen liegen. Die Lösung findet ihr am Ende der Top 15.
- Knuddeln, Kuschel öfters mal „Ich hab Dich sehr lieb!“ sagen.
- Zuhören, Probleme ernst nehmen, – in jedem Alter!
- Reden / Diskutieren, aber aufhören, wenn es zu eskalieren droht.
- geplante „ungezwungene“ Familienunternehmungen
- geplanter Freiraum für das Kind
- geplante Freizeitaktivitäten für das Kind, soweit es diese selbst will
- geplante Pflichten (mit Belohnungssystem)
- Mut zusprechen, wenn das Kind Versagensängste hat
- Drohungen vermeiden, um das Kind nicht zu verunsichern und Ängste zu schüren
- Selbstbewusstsein stärken durch angemessenes Loben
- Ein Rückblick in die eigene Kindheit gewähren, um seine eigenen Kinder besser zu verstehen
- Erwachsenenstreit möglichst nicht vor den Kindern austragen
- Ehekrisen und Scheidungskrisen niemals über das Kind austragen
- Keine geheime Partei ergreifen innerhalb einer Patchworkfamilie
- Kompromisse schließen z.B.: „Eine Stunde lernen, gegen eine Stunde Lieblingssport“
Lösung: Das Verbot liegt in der gezielten Planung einer jeden erzieherischen Maßnahme, ohne dass es als Verbot erkannt wird.
Tags: Bereich Familie, Die 15 erfolgreichsten, Erziehungstipps, Kinder
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Kommentare (1)
Kinder entwickeln sich in frühen Jahren rasant schnell.
Hierbei erfolgt die Kinderentwicklung in einzelnen Entwicklungsphasen.
Für Eltern ist daher eine liebevolle Kindererziehung von besonderer Bedeutung.
Vielen Dank für diesen guten Artikel.
Liebe Grüße,
Güngör