Die 15 größten Fehler, die zur Abstrafung einer Webseite bei Google führen können

Die Bereitschaft, der Positionierung auf der Suchergebnisseite bei Google ein wenig nachzuhelfen, ist bei vielen Webmastern groß. Es gibt allerdings einige Dinge, die Google nicht toleriert und mit einer empfindlichen Strafe belegt.

Doch wie macht sich eine solche Bestrafung durch Google bemerkbar?

Möglichkeit 1: Abstrafung (Penalty)
Bei diese Abstrafung bleibt die Webseit zwar im Google-Index, das Ranking wird allerdings beeinflusst, so dass die Webseite um einige Plätze nach hinten versetzt wird.

Möglichkeit 2: Ausschluss (Ban)
Die gesamte Webseite wird aus dem Google-Index entfernt und erscheint somit auch nicht mehr bei Suchanfragen.
Für eine Wiederaufnahme können Sie nach der Beseitigung der Ursache eine Anfrage an Google senden.

Folgende Fehler bei der Promotion Ihrer Webseite sollten Sie unbedingt vermeiden:

1. Erkaufte Links:
Webseiten lassen sich dafür bezahlen, dass Ihr Link dort in einer Linkliste oder in der Fußzeile erscheint. Hier bezahlen Sie für einen Link durch den Ihre Seite im schlimmsten Fall abgestraft wird.

2. Keywords passen nicht zum Content:
Sie können zwar kurzfristig den Traffic auf Ihre Webseite erhöhen, aber spätestens, wenn der Spider alle Seiten erfasst hat, kann Google erkennen, dass Inhalt und Keywords nicht zusammen passen.

3. Verlinkung auf Seiten, die bereits abgestraft wurden:
Mitgefangen, mitgehangen – wenn Sie auf unseriöse Webseiten verlinken, die bereits abgestraft wurden, sind auch Ihre eigenen Seiten immer öfter von Strafen betroffen.

4. Keyword- Stuffing, d.h. übermäßiger Keyword-Einsatz:
Viele Webmaster, vor allem Neulinge, übertreiben es ein wenig bei der Verwendung von Keywords im Content der Webseite. Weniger ist oft mehr. Passen Sie die Keywords an den Seiteninhalt an und verwenden Sie nicht immer alle auf allen Seiten.

5. Automatische Redirects
Sie werden oft mit Brückenseiten in Verbindung gebracht. Brückenseiten sind Webseiten, die speziell für Suchmaschinen geschrieben wurden, um das Ranking zu verbessern. Wählen Sie lieber ein 301 permanent redirect über die .htaccess-Datei.

6. Übermäßiges Kommentieren in Forumseinträgen mit Linksetzung:
Durch Einträge in Foren, an deren Ende ein Link auf Ihre Seite steht, kann das Ranking erhöht werden. Dagegen ist nichts einzuwenden. Wenn aber diese Einträge übermäßig häufig und innerhalb eines ungewöhnlich kurzen Zeitraumes erfolgen, kann Google auch dies erkennen und bestraft es unter Umständen.

7. Cloaking:
Der Suchmaschine werden andere Inhalte sichtbar gemacht als dem Leser. Solche Seiten, die speziell für Google optimiert wurden, werden ebenfalls sanktioniert.

8. Hidden Text
Hidden Text ist Text der durch Styleanweisungen versteckt oder in der Hintergrundfarbe dargestellt wird. Es ist sehr verbreitet, solche Texte in eine Webseite einzubauen. Dieser Text kann natürlich vom normalen Nutzer der Webseite nicht gelesen werden. (Auch extrem kleiner Text kann dazu Zählen.)

9. Bereits abgestrafte Seiten
Abstrafungen der Seite in der Vergangenheit führen dazu, dass diese Seite besonders genau überprüft wird. Beim kleinsten Vergehen gegen die Bestimmungen wird die Webseite wieder abgestraft.

10. Doppelte Inhalte:
Regelmäßig erweiterter Content führt zu einem häufigeren Besuch des Spiders von Google und kann das Ranking erhöhen. Wenn Sie aber dazu übergehen, die Inhalte der hinzugefügten Seiten einfach aus einer anderen Seite zu kopieren, haben Sie nichts gewonnen. Google entwickelt immer ausgeklügeltere Mechanismen, um solche doppelten Inhalte zu erkennen und zu ahnden.

11. Von Hackern geänderte Seiten werden ebenfalls bestraft
Wenn Ihre Seite von Hackern so geändert wurde, dass sie gegen die Google- Richtlinien verstößt, ist Ihre Seite trotzdem von Abstrafung bedroht. Überprüfen Sie daher regelmäßig, ob der Inhalt noch dem entspricht, den Sie auf den Server geladen haben. Die Änderungen erfolgen in erster Linie im Quelltext und sind auf den ersten Blick nicht zu sehen.

12. Broken Links
Eine Häufung von internen Links, zu denen kein Content gehört, bewertet Google negativ.
Da Sitemaps auf entsprechende Contentseiten verlinken, stellen sie keine Gefahr dar.

13. Teilnahme an Linknetzwerken:
Die Teilnahme an Linknetzwerken ist ebenso problematisch, da hier auch viele unqualifizierte Links generiert werden.

14. Automatische Anfragen durch Positionscheck- Software:
Ein häufiger Einsatz solcher Positionscheck-Tools kann sich auch auf Ihre Webseiten auswirken. Vermeiden Sie es daher, derartige Tools permanent einzusetzen. Wenn diese Abfragen zu häufig erfolgen, bestraft Google dies mit Sperrung der IP- Adresse und Abstrafung der abgefragten Webseite.

15. Links verkaufen:
Auch diejenigen, die Links verkaufen, werden entsprechend bestraft – in der Regel mit Ranking-Penalties, d.h. die Seite wird im Ranking wesentlich tiefer eingestuft als es normal der Fall wäre.

Fazit:
Solange Sie sich an die Google-Richtlinien halten, und darauf achten, dass Ihre Webseite nicht durch Dritte verändert wurde, müssen Sie mit keiner Bestrafung von Google rechnen.

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