15 Sprüche von Heinz Erhardt, die unser Leben bereichern

Heinz Erhardt (1909-1979) Komiker, Schauspieler, Schriftsteller, Musiker, Entertainer und Poet, bleibt durch die Hinterlassenschaft seiner zahlreichen Filme, Bücher und Lieder in bleibender Erinnerung. Er wirkte in über achzig Fernseh- und Kinofilmen persönlich mit, formte Drehbücher, komponierte Musikstücke („Immer wenn ich traurig bin, dann trink ich einen Korn“, „Agamemnon“) und schrieb viele Gags. Bekannt für seine Wortgewandtheit, frechen Gedichte und geistreichen Erzählungen gehört er bis heute zur Spitze der Menschen, die unser Leben bereichern.

Sein Lebensmotto lautete:
“Ich will die Leute zum Lachen bringen, zu einem Lachen, dessen sie sich später nicht zu schämen brauchen.”

Viele der Sprüche sind uns sogar alltäglich bekannt und werden stetig genutzt, ohne zu wissen, dass ihr Schöpfer Heinz Erhardt war.
„Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung…“
„Lieber einen kleinen Lackschaden als einen großen Dachschaden“
„Solange es Haare gibt, liegen sich die Menschen in denselben.“
„Lieber ‘ne Stumme im Bett, als ‘ne Taube auf dem Dach.“
„Einen hab ich noch, einen hab ich noch!“, wer denkt diese Wortschöpfung wäre auf Otto Waalkes Gedankenreichtum gewachsen, der muss eines Besseren belehrt werden, denn es war Heinz Erhardt, der diese Worte weit vor Otto zu sagen pflegte und somit quasi „erfunden“ hat.

Sicherlich war Heinz Erhardt kein Frauenfeind, dennoch gaben sie ihm hin und wieder Anlass sich auf seine Weise dazu zu äußern. Wenn „Frau“ darüber nachdenkt, so hat der ein oder andere Spruch einen wahren Kern.

„Frauen sind die Juwelen der Schöpfung. Man muss sie mit Fassung tragen.“

„Um drei Frauengenerationen auf einmal zu verärgern, genügt es, wenn man zur Mutter sagt, die Tochter sehe schon jetzt aus wie die Großmutter.“

„Manche Frauen sind wie Löschpapier; Sie nehmen alles in sich auf und geben es anschließend verkehrt wieder.“
Familie und Ehe haben Erhardt generell inspiriert, schließlich konnte er auf eine solche 44 Jahre zurückblicken und bekam mit derselben Frau nebenbei noch vier Kinder.

In den Filmen „Witwer mit fünf Töchtern“ oder „Vater, Mutter und neuen Kinder“, verarbeitete er viele Erlebnisse seines Privatlebens und bot sie mit viel Humor dar.
„Wenn man nicht aus Neigung heiratet, sondern aus Berechnung,
beginnt die Strafe gleich mit Verbüßung der Flitterwochen…“

Bisweilen wurde er auch politisch, aber immer mit einem Quentchen Wahrheit und dem berühmten Schalk im Augenwinkel. „Was bin ich doch für ein Schelm!“
„Das Schlimme an manchen Rednern ist, dass sie oft nicht sagen
wovon sie sprechen…“

„Manche Menschen wollen immer glänzen, obwohl sie keinen blassen Schimmer haben“
Mit der humorvollen Anspielung des Älterwerdens: „Falten sind die Haltestellen der Gesichtszüge“, zeigte er ganz deutlich, dass der Mensch sich nicht allzu viel Sorgen über seine Falten machen sollte. Mit dem Spruch: „Ich hatte die Stirn, sie zu runzeln“ verschaffte Heinz Erhardt auf seine ganz eigene Art seiner Empörung Luft.
„Pessimisten sind Leute, die mit der Sonnenbrille in die Zukunft schauen“ dachte er und traf damit den Nagel auf den Kopf. Keiner konnte treffender die Menschheit beschreiben als der Meister persönlich.

Diese Frage scheint wohl irgendwann mal seine Kinder beschäftigt zu haben: „Werden Schneemänner eigentlich geboren?“
“JA! Sie haben doch sicher auch schon von “Schneewehen”
gehört.“

Ein herzliches Dankeschön an Heinz Erhardt für soviel Humor!

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