15 Dinge die du noch nicht über Origami wusstest

1. Schere und Klebstoff werden nicht verwendet

Origami ist die Kunst des werkzeuglosen Papierfaltens. Echte Origami-Experten halten deshalb nichts von Hilfsmitteln, wie Schere oder Klebstoff und setzen diese auch nicht ein. Ein Origami entsteht alleine durch die Fingerfertigkeit des Faltenden.

2. Origami entstand nicht in Asien

Origami wird fälschlicherweise immer mit Asien als Ursprungskontinent in Verbindung gebracht. Jedoch entwickelte sich in Europa bereits im 16. Jahrhundert die Papierfaltkunst. Erst im 20. Jahrhundert etablierte sich Origami in Japan.

3. Origami ist Mathematik

Beim Falten von Papier ergeben sich viele mathematische Fragestellungen. Figuren können geometrisch berechnet werden.

4. Ein Wettkampf machte Origami populär

Mitte der 1960er Jahr fand ein Wettkampf zwischen mehreren Origami-Faltern statt, der für Aufsehen sorgte und Origami populär machte. Bei dem Wettkampf ging es darum, möglichst lebensechte Käfer und Insekten zu falten.

5. Origami erfüllt Wünsche

Laut einer japanischen Sage bekommt man einen Wunsch erfüllt, sobald man 1.000 Origamis gefaltet hat.

6. Der Kranich

Der Kranich ist wahrscheinlich die populärste Origami-Form. Zwar gibt es hunderte verschiedene Figuren, jedoch bringen die Menschen weltweit den Kranich mit Origami in Verbindung.

7. Origami sind ein Friedenssymbol

Das an Leukämie erkrankte Atombombenopfer Sadako Sasaki faltete Origami-Kraniche. Deshalb sind diese Kraniche ein internationales Friedenssymbol.

8. Man macht Manöver

Im Origami werden sogenannte Faltmanöver gemacht. Das sind die unterschiedlichen Falttechniken, die man anwenden kann.

9. Origami ist nicht einfach Origami

Es gibt verschiedene Disziplinen des Origami. Z. B. Boxpleating. Dabei werden 45-Grad-Winkel gefaltet. Oder Pureland. Dabei dürfen nur die Grundformen im Origami verwendet werden.

10. Computerprogramme erleichtern Origami

Mit speziellen Computerprogrammen kann man eigene Origami Modelle entwerfen. Dabei berechnen die Computerprogramme die Faltmuster für das Modell.

11. Das Papier ist sehr wichtig

Das Falten ist mit dem richtigen Origami Papier wesentlich einfacher. Wichtig ist, dass das Papier zwar dünn ist (damit es sich leichter falten lässt) aber trotzdem stabil.

12. Origami kann man auch nass falten

Im englischen Sprachraum nennt sich das „wet-folding“. Gemeint ist das Falten von Origami mit feuchtem Papier, damit man kurvenreiche Figuren erzeugen kann.

13. Papierflugzeuge sind Origami

Auch das Falten von Papierflugzeugen wird zum Bereich Origami gezählt, weil man ohne Hilfsmittel nur mit einem Blatt Papier eine Figur (Papierflieger) faltet. Jeder ist somit ein Origami-Falter, der schon einmal einen Papierflieger gebastelt hat.

14. Geld wird gerne gefaltet

Ein beliebtes Arbeitsmaterial des Origami ist Geld. Gerade zu Geburtstagen werden gerne einfache Figuren aus Geldscheinen gefaltet.

15. Origami hat Nachahmer

Andere Falttechniken orientieren sich am Origami: Z. B. Tangrami. Das ist eine Falttechnik, bei der aus Papierquadraten Module gefaltet werden, die man dann zusammensteckt.

Autor:
Georg Herbert
Spitalstraße 23
97332 Volkach

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Kommentare (1)

  • Rudi
    8. Oktober 2010 um 19:14 |

    oft wird Origami mit mehr Intelligenz in Vebindung gebracht … geometrisches Denken ist nicht gleich kreatives Denken … der Gedanke, Computer als Hilfestellung für die Generierung von Origamimodellen zu benutzen, war zwar kreativ, aber die Produkte sind es deswegen noch lange nicht. Deswegen bevorzuge ich ‘Origami für unterwegs’: Modelle, die ich auswendig kann und andern eine kleine Freude bereiten.

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